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Hervorragende Zusammenarbeit wird weiterhin gefördert – 140.000 Euro Förderung von Seiten des Innenministeriums an den Österreichischen Bundesfeuerwehrverband

Zwischen dem Bundesministerium für Inneres und dem Österreichischen Bundesfeuerwehrverband besteht seit 2005 ein Förderungsvertrag.

Der ursprünglich mit 80.000 Euro dotierte Vertrag wurde im Jahr 2010 und 2011 auf eine Höhe von 140.000 Euro aufgewertet, wobei 60.000 Euro den Landesfeuerwehrverbänden für die Anschaffung von Geräten und Ausrüstungsgegenständen im Rahmen der überregionalen und internationalen Katastrophenhilfe zur Verfügung gestellt werden. Dieser Vertrag für das Jahr 2011 wurde am 12.07.2011 von Bundesministerin Johanna Mikl-Leitner und dem Präsidenten des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes KR Josef Buchta im Zuge einer Pressekonferenz in der Landesfeuerwehrschule Eisenstadt feierlich unterzeichnet.


Diese Summe dient für die Abwicklung der überregionalen Verbandsarbeit, die Aufarbeitung nationaler und internationaler Katastrophenhilfeleistungen, die Tätigkeit der Organe des ÖBFV im Rahmen der Mitwirkung im Staatliches Krisen- und Katastrophenschutzmanagement, die Anschaffung von Geräten und Ausrüstungsgegenständen, die im Rahmen der überregionalen und internationalen Katastrophenhilfe benötigt werden, sowie für diverse Verwaltungskosten.


Das Innenministerium unterstützt den ÖBFV im Jahr 2011 mit insgesamt 140.000 Euro. "Damit wird eine für die Bevölkerung unverzichtbare, jahrelange Zusammenarbeit zwischen BM.I und ÖBFV fortgesetzt", betonte Mikl-Leitner. Weiters betonte Mikl-Leitner den Stellenwert der Feuerwehren abseits von Einsätzen, wo Sie auch ein wichtiger Bestandteil der Gesellschaft und der Jugendarbeit ist: „Die Feuerwehren geben den jungen Menschen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung und vermitteln Ihnen ein Selbstwertgefühl.“
Bundesministerin Mikl-Leitner berichtete außerdem von Gesprächen mit Burgenlands Landeshauptmann-Stv. Steindl im Vorfeld und wies auf die Notwendigkeit des grenzenlosen digitalen Funksystems BOS hin. Welches nun bald auch im Burgenland zur Umsetzung gelangen soll. Sie werde versuchen in den kommenden Gesprächen mit der Landespolitik Weichen zu stellen und für einen Zeitplan der Einführung dessen im Burgenland plädieren.


Präsident KR Josef Buchta bedankte sich für die Fortsetzung einer guten und langen Partnerschaft, die nun wieder mit der Unterzeichnung des Förderungsvertrages bekräftigt wurde. „Die Arbeit als Dachorganisation ist auch durch diese finanzielle Unterstützung gegeben, um bspw. gemeinsame, österreichweite Ausbildungsplanungen und –abstimmungen vornehmen zu können!“ so Buchta. Die Vergangenheit zeigt dass die an den ÖBFV übermittelten Fördermittel gut und sinnvoll eingesetzt wurden und auch weiterhin werden. Einzigartig ist die Zertifizierung der Erwachsenenausbildung in den unterschiedlich angesiedelten Landesfeuerwehrschulen Österreichs oder die bevorstehende Einführung einer Wissensplattform, wo sich die engagierten Feuerwehrmitglieder Wissen holen können und damit eine Effizienzsteigerung ermöglicht wird.


Präsident Buchta ersuchte BM Mikl-Leitner die Anliegen des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes hinsichtlich des Ansuchens um Verlängerung und Valorisierung der für die Feuerwehren garantierten Summe im Katastrophenfondsgesetz. Bisher erhielten die Feuerwehren gesamt 93 Mio. Euro, der ÖBFV hat nun für die Verlängerung eine Summe von 110 Mio. Euro vorgeschlagen und erhofft sich das Zugeständnis von Seiten der Bundespolitik. Buchta: „Wir Feuerwehren sind ein großer Wirtschaftsfaktor in Österreich und bringen zusätzlich zu diesen Fördersummen hohe Anteile an Eigenleistung, die damit auch eine Erleichterung der Finanzlage Österreichs ermöglichen. Somit hoffen wir auf das Verständnis und die Unterstützung im Ministerrat!“


Der burgenländische Landesfeuerwehrkommandant Alois Kögl begrüßte BM Mikl-Leitner im jüngsten Bundesland und auch Landesfeuerwehrverband und nutzte das Jubiläum „90 Jahre Land Burgenland“ um einen Geburtstagswunsch hinsichtlich der Unterstützung und Weichenstellung für die Einführung des digitalen Funksystems zu äußern. Kögl: „Burgenland ist zwar ein kleines Bundesland, hat aber im Feuerwehrbereich die selben Probleme bzw. Aufgaben zu bewältigen. Mit dem Funksystem könnten wir über die Grenzen miteinander kommunizieren und weiter voneinander profitieren!“


Präsident Buchta nutzte die Gelegenheit und überreichte im Namen des Niederösterreichischen Landesfeuerwehrverbandes an Landesfeuerwehrkommandant Kögl drei Digitalfunkgeräte des NÖ Landesfeuerwehrverbandes um damit bereits jetzt die Kommunikation zwischen dem Bezirk Wiener Neustadt (NÖ) und dem Bezirk Mattersburg (Bgld.) sowie dem Bezirk Bruck an der Leitha (NÖ) und dem Bezirk Neusiedl am See (Bgld.) sowie mit dem Landesfeuerwehrverband Burgenland zu unterstützen bis eine flächendeckende Einführung auch im Burgenland garantiert werden kann.

 

Quelle: Österreichischer Bundesfeuerwehrverband

 
Mittwoch, 21. Februar 2024

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